Reiss & Sohn (Königstein / Taunus)

Das Königsteiner Auktionshaus genießt seit vier Jahrzehnten weltweit ein hervorragendes Renommee. Die Auktionen im Frühjahr und Herbst bestechen durch ein vielseitiges Angebot antiquarischer Bücher, Handschriften, Landkarten und Graphiken. Bedeutende Bibliotheken werden in Sonderauktionen erfolgreich vermarktet. Ein breites Spektrum von höchster Qualität, sorgfältig gearbeitete Kataloge mit fundierten Beschreibungen und ein exzellenter Service mit ausgewiesenen Fachleuten zeichnen das Auktionshaus aus.

Reiss & Sohn ist dem klassischen Repertoire des gehobenen Antiquariatsbuchhandels verpflichtet: Handschriften, Urkunden, Inkunabeln und alte Drucke stehen neben prachtvollen Werken aus Botanik, Zoologie, Natur-, Rechts- und Staatswissenschaften im Mittelpunkt des hochpreisigen Angebotes. Den besonders attraktiven Themenbereichen Geographie und Reisen, Atlanten, Landkarten und Ansichten ist in jeder Saison ein eigener Katalog gewidmet. Daneben treten Kostümwerke sowie Literatur, illustrierte Bücher, Pressendrucke, Kunst und Architektur. Seit dem Jahr 2000 engagiert sich Reiss & Sohn zudem auf dem Sektor der bildenden Kunst vom Mittelalter bis zur Neuzeit sowie der zeitgenössischen Kunst, Künstlergraphik und Kleinplastik.

Die erste Auktion veranstaltete Godebert M. Reiss in der Gutenbergstadt Mainz, wo die Firma bis 1974 ihren Geschäftssitz hatte. Beflügelt durch die Antiquariatsblüte der 1960er und 1970er Jahre, konnten in den ersten Geschäftsjahren jährlich fast hundertprozentige Umsatzzuwächse erzielt werden. Die Mainzer Geschäftsräume wurden bald zu klein. 1974 gingen Godebert M. Reiss und Detlev Auvermann eine Firmenpartnerschaft ein, das Auktionshaus wurde nach Glashütten im Taunus, vor die Tore der Stadt Frankfurt, verlegt. 1989, nach Auflösung der Partnerschaft, zog man in die heutigen Räume nach Königstein.

Bereits im Jahr 1985 hatte Clemens Reiss, der Sohn von Godebert M. Reiss, seine Antiquariatsausbildung in einem bedeutenden Nürnberger Antiquariat begonnen. Es folgten weitere ein- bis zweijährige Stationen in großen Firmen in München, Paris und London. 1991 trat Clemens Reiss in die Firma des Vaters ein und wurde 1995 Teilhaber des nun als Reiss & Sohn oHG firmierenden Auktionshauses.

Neben zahlreichen Sammlungsbeständen und Einzelstücken aus verschiedenem Besitz versteigert Reiss & Sohn auch bedeutende alte Bibliotheken mit teilweise Tausenden von Bänden, etwa im Jahr 1989 eine in den 1920er Jahren zusammengetragene Sammlung spanischer und portugiesischer Reiseliteratur. 1992 konnte Reiss & Sohn einen Teil der Bibliothek Nordkirchen zum Aufruf bringen. Von 1993 bis 1994 wurde die Bibliothek der Grafen von Schönborn-Buchheim versteigert.

Es folgten von 1999 bis 2001 in mehreren Katalogen Teile der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen sowie von 2002 bis 2004 die Bibliothek des ehemaligen Vorsitzenden der Robert Bosch GmbH, Prof. Hans L. Merkle. Seit der Jahrtausendwende werden zudem in einer eigenen Kunstabteilung Auktionen alter, moderner und zeitgenössischer Kunst abgehalten.

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Kontakt

Reiss & Sohn oHG
Clemens Reiss / Godebert M. Reiss
Adelheidstraße 2
61462 Königstein im Taunus

Postfach 1480
61454 Königstein im Taunus

Telefon +49 (0)617492720
Telefax + 49 (0)6174 927249

E-Mail: reiss[at]reiss-sohn[dot]de

Internet: www.reiss-sohn.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 Uhr bis 13 Uhr und 14.30 Uhr bis 17 Uhr, jeweils nach Voranmeldung

Verband Deutscher Antiquare e.V












Termine

57. Stuttgarter Antiquariatsmesse

26. bis 28. Januar 2018 im Württembergischen Kunstverein

www.stuttgarter-antiquariatsmesse.de

Verband Deutscher Antiquare e.V.

Geschäftsstelle: Norbert Munsch
Seeblick 1, 56459 Elbingen

Telefon  +49 (0)6435 909147
Telefax  +49 (0)6435 909148

Verband Deutscher Antiquare e.V.
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Seeblick 1
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